INTERACTA gliedert sich in drei Phasen.
Die Startphase ist der sorgfältigen Auswahl der Bewerberinnen gewidmet. Damit wird den besonderen Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes an akademische Mitarbeiterinnen Rechnung getragen.
In sechs Themenblöcken mit insgesamt ca. 1200 Unterrichtsstunden erfolgt eine gezielte sprachliche, soziale, kulturelle und kaufmännische Fortbildung. Dadurch werden die Kompetenzenprofile der internationalen Akademikerinnen für den deutschen Arbeitsmarkt sicht- und nutzbar gemacht.
Themenblock I der Qualifizierungsphase widmet sich dem interkulturellen Kompetenztraining und umfasst neben Sprachtrainings für die Unternehmenskommunikation (beruffachliches Deutsch und Englisch), eine Einführung in Arbeits- und Alltagskulturen sowie Bi-Nationalität als Alleinstellungsmerkmal.
In Themenblock II werden die Teilnehmerinnen mit den methodischen Werkzeugen ausgestattet, die den sozialkompetenten Umgang mit Kunden, Vorgesetzten und Kollegen/innen gewährleisten. Neben Zeit- und Selbstmanagement sowie Team- und Konfliktmanagement stehen Präsentations- und Verhandlungstrainings sowie Gesprächsführung auf dem Stundenplan.
Die Themenblöcke III bis V befassen sich mit den Fachthemen, die von zentraler Bedeutung für die erfolgreiche Mitarbeit in Unternehmensprozessen sind. Der Themenblock Betriebswirtschaft für Akademikerinnen schafft neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen Kenntnisse in Finanzierung und Bilanzierung, Kostenrechnung und Kalkulation sowie Controlling und Reporting. Hinzu kommen die Blöcke Projektmanagement und EDV-Training.
Themenblock VI schafft mit einem integrativen Kompetenztraining die Voraussetzungen für die Teilnehmerinnen, die erworbenen interkulturellen, sozialen und fachlichen Fertigkeiten zielgerichtet einzusetzen.
In dieser Abschlussphase vertiefen die Teilnehmerinnen die im Seminarblock erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie ihr Fachwissen aus ihrem Erstabschluss in einem Unternehmenspraktikum.